Ortsgemeinschaft Buldern e.V.

Gute Laune beim Neujahrsempfang in Buldern

Unterführung wird jetzt bunt

Der Auftritt der Sternsinger durfte beim Neujahrsempfang in Buldern nicht fehlen. 
(DZ-Foto: Claudia Marcy)Der Auftritt der Sternsinger durfte beim Neujahrsempfang in Buldern nicht fehlen. (DZ-Foto: Claudia Marcy)

Mit Mut und Zuversicht ins neue Jahr zu gehen, dazu ermunterte Pastoralreferentin Hanna Liffers die Gäste in der Aula der Grundschule St. Ludgerus in Buldern. Die Ortsgemeinschaft Buldern hatte dorthin gestern Vormittag zu ihrem Neujahrsempfang eingeladen. Deren Vorsitzender Udo Schulte ter Hardt freute sich, so viele Menschen begrüßen zu können. Die Stuhlreihen waren dicht besetzt.

Der geistliche Impuls von Hanna Liffers leitete das Treffen ein, da - anders als in den Vorjahren - zuvor kein Gottesdienst in der St.-Pankratius-Kirche stattgefunden hatte. Aber die Pastoralreferentin, die „seit 15 Monaten in Buldern unterwegs ist", wie sie sagte, fand die richtigen Worte. Das zeigte der Applaus, mit dem ihr Mut machender Beitrag quittiert wurde.

Mit dem Natz von Dülmen alias Heribert Tons war aus Dülmen ein unterhaltsamer und versierter Redner eingeladen worden. Wie er bei diesem winterlichen Wetter nach Buldern gekommen war? Das wollte der Natz nicht sofort verraten, fragte stattdessen Bürgermeister Carsten Hövekamp, welches Fortbewegungsmittel dieser denn für seinen Weg von Merfeld aus benutzt habe. Mit dem Rentierschlitten sei er gekommen, lautete die schlagfertige Antwort. Damit habe er nicht gerechnet, staunte der Natz. Er sei mit dem Auto gekommen, gestand er, nachdem die Anfahrt per Rad, Bahn und über die Mitnahmebank gescheitert war.

Von dem heiteren Vortrag „locker vom Hocker" des Natz' ließ sich der Bürgermeister anstecken. Er verriet in seinen Grußworten, warum bereits die Lampen in Bulderns Neubaugebiet leuchten: „Damit die Sternsinger schon mal wissen, wo demnächst die Häuser stehen", schmunzelte er und leitete damit zum traditionellen Auftritt der Sternsinger über.

Sie brachten ihren Segensspruch vor und gingen dann mit der Sammelbüchse durch die Reihen. Während der Bürgermeister sich Berichte über Entwicklungen in Buldern für den Bürgerstammtisch Anfang März aufsparte, hatte Ortsvorsteher Christoph Wübbelt keine Zeit zu verlieren. Bereits heute beginnen die Malerarbeiten an der Bahnunterführung in Buldern, berichtete er. Am 12. Januar sollen sie abgeschlossen sein, am 16. Januar müssen sie abgerechnet werden, bedauerte er, dass die Förderzusage erst Ende November gekommen und damit keine Zeit für eine Bürgerversammlung geblieben sei. Wie die Unterführung aussehen soll, zeigte er jedoch anhand von Entwürfen.

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