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16.03.2016 | Streiflichter / Menninghause

Gewerbetreibende wünschen bessere Beschilderung fürs Bulderner Gewerbegebiet

Anliegen beim Gewerbestammtisch der Ortsgemeinschaft Buldern mit Kreis- und Stadtwirtschaftsförderer

Wer als Gewerbetreibender Erfolg haben will, muss sein Unternehmen und das, was es leistet, bekannt machen - und dazu gehört auch, dass der Unternehmerstandort aufgefunden werden kann.

Ortsgemeinschaftsvorsitzender Bernd Lammers (Mitte) hieß Dr. Jürgen Gründer (links) und Jürgen Schmude willkommen (Fotos: Meininghaus)

„Manch ein Lieferant sucht hier bei uns im Gewerbegebiet lange herum, bis er uns gefunden hat. Das Navigationsgerät hilft nicht entsprechend - und die Ausschilderung und Ausweisung bei uns im Gewerbegebiet reicht auch nicht. Hier ist Handlungsbedarf“, berichtete Malerbetrieb-Inhaber Willi Schlagheck beim jüngsten Gewerbestammtisch, zu dem die Ortsgemeinschaft Buldern in den Großen Spieker eingeladen hatte. Mit dabei auch Dülmens neuer Wirtschaftsförderer Jürgen Schmude, der den Hinweis von Willi Schlagheck aus der Versammlung zahlreicher Bulderner Gewerbetreibenden mit nach Dülmen nahm. Jürgen Schmude stellte sich und seine Person vor und berichtete vom Stand der Bauleitplanungen der Stadt Dülmen. Beim Thema Wirtschaft und Schule werde weiter an einer Vernetzung gearbeitet.

„Am 30. September findet wieder das Azubi-Speed-Dating statt. Alle Schulen Dülmens und das Schloss Buldern werden dazu eingeladen. Und wenn Sie als Gewerbetreibende sich dabei engagieren - vielleicht sprechen Sie dann ja dabei mit ihrem nächsten Azubi.“

Ebenso auf der Agenda sei kostenfreies WLAN in Dülmen, ebenso die Schaffung weiterer Gewerbeflächen und eine Entwicklung des Tourismus in Dülmen.

Zuvor hatte Kreis-Wirtschaftsförderer Dr. Jürgen Grüner von der wfc Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Coesfeld erläutert, wo die wfc Gewerbetreibenden Hilfestellung leisten könne: bei der Existenzgründungsberatung, Beratung in Sachen öffentlicher Unternehmensförderung, Bildungsscheck-Programmen und Mitarbeiterförderung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, künftig auch noch stärker von Pflege und Beruf, im Bereich Warenwirtschaft und nicht zuletzt bei der Frage, wie das Internet und seine Möglichkeiten für mehr Unternehmenserfolg genutzt werden könne.

„Durch Digitalisierung und neue Technologien entstehen völlig neue Möglichkeiten. Etwa durch 3D-Druck und Titandruck: 20 Prozent der Teile bei Airbus werden künftig bei Airbus vor Ort gedruckt, Zulieferer haben dann weniger zu tun.“

Eine große Aufgabe sei es bald schon, Arbeitskräfte von außerhalb des Kreises nach hierhin zu holen: „Während wir hier mit drei Prozent Arbeitslosigkeit so gut wie Vollbeschäftigung haben, hat die Region Enschede 13 Prozent Arbeitslosigkeit. Die Zugfahrt von dort in den Kreis Coesfeld dauert eine Stunde - warum akquirieren wir also nicht dort neue Mitarbeiter?", so Dr. Jürgen Grüner, der mit dem starken Daten-Breitbandausbau etwa mit Glasfasernetzen im Kreis Coesfeld gute Entwicklungschancen für die Region ausmachte.

Interessiert verfolgten die Besucher des Gewerbestammtisches der Ortsgemeinschaft Buldern die Vorträge.
Interessiert verfolgten die Besucher des Gewerbestammtisches der Ortsgemeinschaft buldern die Vorträge.

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