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Bildstöcke, Hof- und Wegekreuze

14.09.2009, 04:51 Uhr
 
Brinkmannskreuz im Gewerbegebiet
Bulderner Zeitung den 3. Juli 1929 von Lehrer Schwarze

Am Fußwege nach Hangenau kurz vor der Gärtnerei Brintrup, wo der Prozessionsweg in die Pastoratsländereien einbiegt, einige Meter vom Wege ab, am Rande einer Weide, steht Brinkmanns Kreuz, von wenigen beachtet, kaum jemand weiß um seine Geschichte.
Unter Pfarrer Grimmelt, als der Pfarrhof noch eigene Oekonomie hatte, diente dort ein Sohn von dem Hofe Brinkmann in Hangenau. Mit der Sense durchschnitt er sich beim Grasmähen die Fußschlagader und verblutete. An der Steile, wo er tot aufgefunden wurde, errichteten die frommen Eltern das Kreuz. Es trägt einen primitiven doch würdig zu nennenden Korpus. Am Fußende liest man .auf einem angenagelten Brettstück: Johannes Bernardus Brinkmann, Gertrudis Debmann, Eheleute

Ein Teil unten, der die Jahreszahl 1776 trug, ist abgesprungen durch die Witterung und nicht mehr zu finden oder von der Grasnarbe überwuchert. Der Korpus zeigte mehrere Risse, auch ist das Kreuz an verschiedenen Stellen beschädigt, die Bedachung der Kreuzesbalken ganz verschwunden. Der derzeitige Anpächter der Weide, Gärtnereibesitzer Hölscher hat das Kreuz vor kurzem wieder instand setzen und mit Anstrich versehen lassen. Das ist praktische Heimatpflege, dafür sei ihm auch an dieser Stelle unserer neuen Heimatzeitung gedankt.    

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